Beispiel-Trainingswoche

Trainingsplan für Muskelaufbau

Ein guter Trainingsplan zum Muskelaufbau beruht auf wenigen Grundregeln: genug Volumen pro Muskelgruppe, ein passender Wiederholungsbereich, jede Muskelgruppe etwa zweimal pro Woche und eine stetige Steigerung. Hier erfährst du, wie du diese Prinzipien in eine Trainingswoche übersetzt. Unten findest du einen Beispielplan für eine Woche, und mit dem kostenlosen Generator erstellst du deinen eigenen Plan passend zu Level, Equipment und Zeit.

Dieses Beispiel ist für: Mann, 27 Jahre, 180 cm, 78 kg, Fortgeschritten, Fitnessstudio, 4 Trainingstage à 60 min. Split: Oberkörper / Unterkörper.

Deine Werte sind anders? Der kostenlose Trainingsplan-Generator rechnet mit deinen Daten und erstellt deinen Plan in wenigen Sekunden.

Die Beispiel-Trainingswoche

MontagOberkörper A (Schwerpunkt Brust & Rücken)ca. 60 min

Aufwärmen: 5 Min. Ruderergometer · Armkreisen und Schulter-Mobilisation · Band Pull-Aparts (2x15)

ÜbungSätze × Wdh.Pause
Bankdrücken mit der Langhantel
Brust
4 × 6-8120 s
Langhantelrudern vorgebeugt
Rücken
4 × 6-8120 s
Schrägbankdrücken mit Kurzhanteln
Brust
3 × 8-1090 s
Latzug im Untergriff
Rücken
3 × 10-1290 s
Seitheben am Kabelzug
Schultern
3 × 12-1560 s
Trizepsdrücken am Kabelzug (Supersatz mit Bizepscurls)
Arme
3 × 10-1260 s

Cool-down: Leichtes Ausklingen am Rower (3 Min.) · Dehnen von Brust und Latissimus

DienstagUnterkörper A (Schwerpunkt Quadrizeps)ca. 60 min

Aufwärmen: 5 Min. Fahrradergometer · Hüft- und Sprunggelenksmobilisation · Bodyweight Squats (2x10)

ÜbungSätze × Wdh.Pause
Kniebeugen (Back Squats)
Beine (Quadrizeps/Gluteus)
4 × 6-8150 s
Rumänisches Kreuzheben (RDL)
Beinbeuger / Gluteus
3 × 8-10120 s
Beinpresse (45 Grad)
Beine (Quadrizeps)
3 × 10-1290 s
Liegende Beinbeuger-Maschine
Beinbeuger
3 × 10-1260 s
Wadenheben stehend
Waden
4 × 12-1560 s

Cool-down: Faszienrolle (Foam Rolling) für Oberschenkel und Waden · Stretching der Hüftbeuger

MittwochRuhetag · Regeneration
DonnerstagOberkörper B (Schwerpunkt Schultern & Rückenbreite)ca. 60 min

Aufwärmen: 5 Min. Crosstrainer · Schulter-Rotatorentraining mit leichten Kurzhanteln · Scapular Pull-Ups (2x8)

ÜbungSätze × Wdh.Pause
Überkopfdrücken mit der Langhantel (OHP)
Schultern
4 × 6-8120 s
Klimmzüge (Zusatzgewicht wenn möglich)
Rücken
4 × 6-8120 s
Dips mit Zusatzgewicht
Brust / Trizeps
3 × 8-1090 s
Kabelrudern sitzend (enger Griff)
Rücken
3 × 10-1290 s
Face Pulls
Hintere Schulter / Oberer Rücken
3 × 1560 s
Schrägbank-Bizepscurls mit Kurzhanteln
Bizeps
3 × 10-1260 s

Cool-down: Dehnen der Schultern und Brustmuskulatur · Mobilisation der Brustwirbelsäule

FreitagUnterkörper B (Schwerpunkt Kette & Beinbeuger)ca. 60 min

Aufwärmen: 5 Min. Fahrradergometer · Glute Bridges (2x15) · Dynamische Ausfallschritte

ÜbungSätze × Wdh.Pause
Kreuzheben konventionell
Rücken / Beine / Gluteus
3 × 5180 s
Bulgarian Split Squats mit Kurzhanteln
Beine (Quadrizeps/Gluteus)
3 × 8-10 pro Bein90 s
Beinstrecker-Maschine
Beine (Quadrizeps)
3 × 12-1560 s
Sitzendes Wadenheben
Waden (Soleus)
4 × 12-1560 s
Hängendes Beinheben
Bauch
3 × 12-1560 s

Cool-down: Dehnen von Gesäßmuskulatur, Hamstrings und Waden · Foam Rolling Rückenstrecker

SamstagRuhetag · Regeneration
SonntagRuhetag · Regeneration

Progression: Wende das Prinzip des 'Double Progression Model' an: Sobald im oberen Wiederholungsbereich alle Sätze mit sauberer Form und 1-2 RIR absolviert wurden, wird das Gewicht in der nächsten Einheit minimal gesteigert (Oberkörper +1 bis 2.5 kg, Unterkörper +2.5 bis 5 kg). Alle 6-8 Wochen empfiehlt sich ein Deload mit 50% Volumen zur zentralen Erholung.

Tipps zum Beispielplan

  • Nutze die 3051 kcal optimal durch eine Proteinzufuhr von ca. 1.8-2.2 g pro kg Körpergewicht.
  • Trinke ausreichend Wasser (mindestens 3-4 Liter an Trainingstagen).
  • Führe ein Trainingstagebuch, um Lasten und Wiederholungen exakt zu tracken.
  • Achte auf 7-9 Stunden qualitativen Schlaf für optimale Muskelproteinsynthese.

Die Grundprinzipien für Muskelaufbau

Muskeln wachsen, wenn du ihnen regelmäßig einen Reiz setzt, der etwas über dem liegt, was sie gewohnt sind, und ihnen danach genug Zeit zur Erholung gibst. Ein Muskelaufbau Trainingsplan steuert deshalb vor allem drei Stellgrößen: Volumen, Intensität und Frequenz.

Als Faustwert gelten ca. 10 bis 20 harte Sätze pro Muskelgruppe und Woche. Einsteiger kommen oft schon mit dem unteren Bereich gut voran, Fortgeschrittene brauchen tendenziell mehr. Für Hypertrophie hat sich ein Bereich von etwa 6 bis 12 Wiederholungen bewährt, wobei auch etwas höhere Wiederholungszahlen funktionieren, solange die Sätze nah ans Muskelversagen gehen. Ein bis drei Wiederholungen im Tank zu lassen, ist für die meisten Sätze ein guter Richtwert.

  • Volumen: ca. 10 bis 20 Sätze pro Muskelgruppe und Woche
  • Wiederholungen: meist 6 bis 12 pro Satz
  • Frequenz: jede Muskelgruppe etwa 2x pro Woche
  • Pausen: bei schweren Grundübungen eher 2 bis 3 Minuten, bei Isolationsübungen kürzer

So kann deine Trainingswoche aussehen

Für die meisten Menschen passen drei oder vier Trainingstage gut in den Alltag. Mit drei Tagen trainierst du am besten Ganzkörper, mit vier Tagen bietet sich ein Oberkörper/Unterkörper-Split an. Beide Varianten erreichen die empfohlene Frequenz von zwei Einheiten pro Muskelgruppe.

Pro Einheit reichen meist vier bis sechs Übungen. Beginne mit einer schweren Grundübung wie Kniebeuge, Bankdrücken oder Rudern, solange du frisch bist, und ergänze danach Übungen für kleinere Muskeln wie Schultern, Arme oder Waden. So bekommst du genug Volumen zusammen, ohne dass die Einheit ausufert. Mehr als etwa 75 Minuten braucht eine Einheit selten.

Ein Beispiel für einen 4-Tage-Trainingsplan zum Muskelaufbau:

  • Montag: Oberkörper (Schwerpunkt Drücken)
  • Dienstag: Unterkörper (Schwerpunkt Kniebeuge)
  • Mittwoch: Pause oder lockere Bewegung
  • Donnerstag: Oberkörper (Schwerpunkt Ziehen)
  • Freitag: Unterkörper (Schwerpunkt Hüftstrecken)
  • Wochenende: Pause

Progressive Überlastung und Regeneration

Ohne Steigerung stagniert jeder Plan. Progressive Überlastung heißt: Du erhöhst über die Wochen schrittweise Gewicht, Wiederholungen oder Sätze. Eine einfache Methode ist die doppelte Progression. Du arbeitest in einem Bereich, zum Beispiel 8 bis 12 Wiederholungen. Schaffst du in allen Sätzen 12 saubere Wiederholungen, erhöhst du das Gewicht leicht und beginnst wieder bei 8.

Das Wachstum passiert in der Erholung. Plane zwischen zwei Einheiten für dieselbe Muskelgruppe mindestens einen Ruhetag ein, schlafe ausreichend und reduziere nach einigen Wochen harten Trainings kurz das Volumen, wenn Kraft und Motivation spürbar nachlassen. Notiere deine Gewichte und Wiederholungen in einem Trainingslog, nur so erkennst du echten Fortschritt.

Wie schnell du steigern kannst, hängt von deiner Erfahrung ab. Einsteiger legen oft fast jede Woche etwas zu, Fortgeschrittene freuen sich schon über eine zusätzliche Wiederholung im Monat. Beides ist normal und kein Grund, den Plan zu verwerfen.

Ernährung und typische Fehler

Training ist der Reiz, die Ernährung liefert das Baumaterial. Ein leichter Kalorienüberschuss und ausreichend Protein, häufig werden ca. 1,6 bis 2,2 g pro kg Körpergewicht genannt, unterstützen den Aufbau. Wer seine Ernährung zum Beispiel mit Mahlzait trackt, sieht schnell, ob Kalorien und Protein zum Ziel passen.

Häufige Fehler im Trainingsplan zum Muskelaufbau sind: ständig die Übungen wechseln, zu wenig Sätze nah am Muskelversagen, zu viel Volumen ohne Erholung und unsaubere Technik zugunsten von mehr Gewicht. Bleib bei deinen Übungen mehrere Wochen, damit du Fortschritte messen kannst. Hast du Verletzungen oder Vorerkrankungen, klär das Training vorher ärztlich ab.

Dein eigener Trainingsplan in Sekunden

Kostenlos, passend zu deinem Level, deinem Equipment und deiner Zeit. Als PDF zum Mitnehmen ins Training.

Jetzt kostenlos erstellen

Häufige Fragen

Wie oft pro Woche sollte ich für Muskelaufbau trainieren?

Für die meisten Menschen sind drei bis vier Trainingstage pro Woche ein guter Rahmen. Wichtiger als die Zahl der Tage ist, dass jede Muskelgruppe etwa zweimal pro Woche trainiert wird. Das gelingt mit einem Ganzkörperplan an drei Tagen oder einem Oberkörper/Unterkörper-Split an vier Tagen.

Wie viele Sätze pro Muskelgruppe brauche ich für Muskelaufbau?

Als Faustwert gelten ca. 10 bis 20 harte Sätze pro Muskelgruppe und Woche. Einsteiger starten sinnvollerweise am unteren Ende und steigern sich langsam. Mehr ist nicht automatisch besser, wenn die Erholung nicht mithält.

Welcher Wiederholungsbereich ist beim Muskelaufbau am besten?

Bewährt hat sich ein Bereich von etwa 6 bis 12 Wiederholungen pro Satz. Auch höhere Wiederholungszahlen können Muskeln aufbauen, solange der Satz nah ans Muskelversagen geht. Für schwere Grundübungen eignet sich eher der untere, für Isolationsübungen eher der obere Bereich.

Wie lange dauert es, bis man Muskelaufbau sieht?

Das ist individuell sehr unterschiedlich und hängt von Trainingserfahrung, Ernährung, Schlaf und Veranlagung ab. Kraftzuwächse merken Einsteiger oft schon nach wenigen Wochen, sichtbare Veränderungen brauchen meist deutlich länger. Entscheidend ist, konsequent über Monate zu trainieren und die Belastung zu steigern.

Kann ich mir einen Trainingsplan für Muskelaufbau kostenlos erstellen?

Ja, mit dem kostenlosen Trainingsplan-Generator erstellst du einen persönlichen Plan passend zu deinem Level, deinem Equipment und deiner verfügbaren Zeit. Den fertigen Plan kannst du als PDF speichern und ausdrucken.

Weitere Trainingspläne

Alle Trainingspläne im Überblick · Passende Ernährungspläne

Jetzt Mahlzait laden!

Schnell, leicht und auch offline nutzbar – dein Kalorienzähler mit KI. Tracke Mahlzeiten in Sekunden und erreiche deine Ziele.

  • Bei Google Play herunterladen
  • Im App Store herunterladen
Mahlzait App Screenshot